Autorensyndikat Leipzig (ASL)  
         
 
Mitglieder:
Steffen Birnbaum (Leipzig)
Christian Hussel (Leipzig)
Wolfgang Zander (Potsdam)

1992 gründeten die Autoren Steffen Birnbaum, Christian Hussel und Wolfgang Zander das Autorensyndikat/Leipzig. Die Zusammenarbeit der drei Autoren erfolgt seither insbesondere in Literatur-performances (Die Autoren lesen eine Collage aus veröffentlichten und unveröffentlichten dramatischen, lyrischen und Prosa-Texten, in der Art des Vortrages die Gegebenheiten des Raumes und die Reaktionen des Publikums einbeziehend.
Entsprechend den sich bietenden Möglichkeiten wird die wechselnde Mitarbeit anderer Autoren, bildender Künstler, Musiker (Rock, Jazz, Klassik), Tänzer etc. gesucht.
Jede Vorstellung ist daher ein Unikat.).

1995 produzierte der mdr den SF-Klassiker „Fahrenheit 451“ in einer Bearbeitung des ASL als Hörspiel.

 
   
   
   
       
  auszüge aus pressemitteilungen zum autorensyndikat  
         
 
„Nach Innovation strebend, arbeitet das Trio mit den verschiedensten Künstlern zusammen. Dabei können seltsame Mischformen aus mehreren Genres herauskommen wie der improvisierte 'hirnschwalm'. In dem wurden Textcollagen aller Beteiligten vorgetragen, unterbrochen durch musikalische Einlagen und begleitet von skurrilen Pantomimen.“
D. Becher, LVZ

„Die Texte waren recht unkonventionell, im ersten Teil nicht immer leicht fassbar. Im zweiten Teil war vor allem Humor angesagt und unter den Anwesenden wurde so manches Schauspieltalent entdeckt. Eine ausgesprochen gute Ergänzung erfolgte durch die Musik...“
Freie Presse

„...den nutzen die Männer vom Autorensyndikat aus Leipzig für eine 'Lehmlesung'. Sie verteilen sich über den Raum und lesen Gedichte und Prosatexte vor. Im Hintergrund traktiert jemand eine elektronische Geige, während ein Bildhauer Lehm über den Raum und schließlich über die lesenden Dichter verteilt.“
Lübecker Nachrichten

„...für die drei scharfen Zungen der Autorengruppe 'Syndikat' und ihre erfrischend bösen Szenen...“
LVZ

„Dann schwelt Irrsinn: Das Autorensyndikat Leipzig lockt unter Rufen zum Teich.“
LVZ

„Das Autorensyndikat mixte seine Texte zu einer von Tischfeuerwerk illuminierten Dada-Performance...“
Börsenblatt des deutschen Buchhandels

„Die drei Autoren sind Tragiker. Ihre Stücke sind tragisch. Tragik für jedermann. ... Die Stücke haben Substanz. Existentielles wird in Worte gefasst. Es gibt keine »verdrängten Passionen« mehr. Emotionaler Abfall wird recycelt.“
Carsten Schmieder, ScheinSchlag/Berlin

 
       
  Infos zu Steffen Birnbaum  
         
 
geb. 16. 12. 1958 in Leipzig, Verpacker, Fremdenführer, 1980 - 1983 Tätigkeit in der Verlagsgruppe Gustav Kiepenheuer Leipzig und Weimar, 1983 Studium des wissenschaftlichen Bibliothekswesens in Leipzig, 1985 Gründung von „Birnbaums literarisches Kabarett“ (mehrere Programme, 1988 nach Verbot eines aktuellen Programms Auflösung), seit 1986 Bibliothekar in der Deutschen Bücherei, Vorsitzender des Kulturwerkes deutscher Schriftsteller in Sachsen e.V., Vorsitzender des VS-Leipzig. Seit 1997 freiberuflich als Schriftsteller tätig. Mitautor beim Leipziger Kabarett „academixer“, zahlreiche Veröffentlichungen.
Kontakt: birne.birnbaum@web.de
 
       
  Infos zu Christian Hussel  
         
 
1957 in Leipzig geboren, 1978-80 Studium der Wasserwirtschaft an der TU Dresden, Abbruch, 1980-88 Arbeit als Drechsler, bibliothekarischer Angestellter und Bahnpostangestellter in Reichenbach/V., Berlin, Greifswald und Dresden, 1989-90 freischaffender Autor, 1990-96 Studium der Theaterwissenschaft und der Soziologie an der Universität Leipzig, seit 1997 wieder freischaffend als Autor, Projektleiter des 10. Leipziger literarischen Herbst „laut&stil.le“, zahlreiche Veröffentlichungen (Hörspiele, Theatertexte, Prosa)
Kontakt: huxhu@aol.com